Kartellrechtliche Compliance: Dos & Don‘ts beim Informationsaustausch zwischen Wettbewerbern, München

Kartellrechtliche Compliance: Dos & Don‘ts beim Informationsaustausch zwischen Wettbewerbern, München

Der Umstand, dass sogenannte „Hardcore-Absprachen“ wie etwa Preis- und Mengenabsprachen, Gebiets- und Kundenaufteilungen zwischen Wettbewerbern gegen das Kartellverbot verstoßen ist den meisten Unternehmen bekannt.

Wie aber verhält es sich mit einem direkten oder indirekten, bi- und/oder multilateralen Informationsaustausch zwischen Wettbewerbern, z.B. im Rahmen der Verbandsarbeit, auf Messen, bei der Teilnahme an Marktinformationssystemen und Benchmarkings, bei gegenseitigen Werksbesichtigungen oder bei der gemeinsamen Forschung und Entwicklung? Wann handelt es sich (noch) um einen zulässigen  Informationsaustausch und was ist (schon) ein unzulässiges „Informationskartell“?

Die Kartellbehörden haben die Kartellverfolgung in den letzten Jahren weiter intensiviert und verhängen vermehrt Bußgelder – (allein) wegen eines kartellrechtswidrigen Informationsaustauschs, selbst wenn dieser nicht mit einem „Hardcore-Verstoß“ wie etwa einer Preisabsprache verbunden ist. Unternehmen müssen auf den zunehmenden Verfolgungsdruck seitens der Kartellbehörden reagieren, in dem sie interne Verstöße untersuchen, abstellen und ihre Mitarbeiter diesbezüglich sensibilisieren.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Anhaltspunkte für eine kartellrechtliche Einordnung von Wettbewerberkontakten aufgezeigt. Außerdem wird diskutiert, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um sich vor Fehlverhalten zu schützen und welche Handlungsmöglichkeiten im Falle der (internen) Aufdeckung von Kartellrechtsverstößen bestehen.

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Syndikusanwälte und Inhouse-Juristen sowie leitende Mitarbeiter (insbesondere aus Einkauf und Vertrieb) sowohl mittelständischer, als auch konzernverbundener Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen.

Referent

Christoph Richter