Personenunfälle auf der Baustelle: Zivil- und strafrechtliche Folgen für die Verantwortlichen im Betrieb

Personenunfälle auf der Baustelle: Zivil- und strafrechtliche Folgen für die Verantwortlichen im Betrieb

Zahlreiche Gesetze und Verordnungen nehmen Vorgesetzte und Unternehmer in die Pflicht und sollen eine umfassende Betriebssicherheit garantieren. Dennoch ereignen sich statistisch gesehen in Deutschland täglich 37 schwere Betriebsunfälle: Ein Stahlteil löst sich vom Kran, ein Arbeiter fällt in eine Baugrube oder von einem Gebäude, im Baustellenverkehr kommt es zu einem Unfall oder dieser ereignet sich im Umgang mit Strom.

Derartige Unfälle können schwere persönliche Folgen für den Geschädigten haben, ebenso für den Verursacher und den Verantwortlichen im Betrieb. Außerdem kommt es zu Störungen auf der Baustelle und zu Schadensersatzansprüchen.

Der Vortrag soll einen kurzen Überblick geben, mit welchen Konsequenzen Vorgesetzte und Unternehmer im Falle eines Betriebsunfalls zu rechnen haben und was man in dieser Situation beachten kann und soll. Dabei werden die Verhältnisse zu dem Geschädigten, den beteiligten Kranken- und Haftpflichtversicherungen sowie den Betroffenen auf der Baustelle ebenso beleuchtet, wie die strafrechtlichen Folgen. Denn insbesondere im Umgang mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Strafgerichten sind die Verantwortlichen der Baubranche in der Regel unerfahren. Nicht selten werden aber bereits unmittelbar nach einem Unfall die Weichen der strafrechtlichen Folgen gestellt.

Veranstaltungsflyer herunterladen

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie an Projektleiter und Bauleiter.

Referent

Dr. Daniel Junk Prof. Dr. Judith Hauer