EUGH kippt HOAI - Was nun? (Standort Hamburg)

EUGH kippt HOAI - Was nun? (Standort Hamburg)

Am 04.07.2019 hat der EuGH entschieden, dass die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in wesentlichen Teilen gegen europäisches Recht verstößt. Beanstandet wurden die verbindlichen Mindest- und Höchstsatzhonorare. Das Urteil hat unmittelbare und enorme Folgen für die Praxis.

Im Rahmen unserer Veranstaltung informieren wir Sie umfassend und praxisorientiert über alle Auswirkungen dieser aktuellen Rechtsprechung. Besteht die Gefahr, dass bereits geschlossene Planerverträge unwirksam sind? Welche Rolle spielt der Mindestsatz noch für die Honorarermittlung? Kann in Verträgen weiterhin auf die Leistungsbilder der HOAI verwiesen werden? Wie sieht die Zukunft des Preisrechts aus?

Gravierende Folgen hat das Urteil auch für laufende Mindestsatzklagen, in denen die Beteiligten jeweils ihre Prozessstrategie anpassen müssen. Bedeutend ist zudem die Frage, wie Kommunen, Landkreise und Unternehmen der öffentlichen Hand zukünftig Planungsleistungen ausschreiben werden. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten, welche die Vergabestellen nutzen und potenzielle Bieter kennen sollten.

Informieren Sie sich kompakt und auf den Punkt über die wichtigsten Folgen der EuGH-Entscheidung. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltung werden folgenden Aspekte behandelt:

  • Auswirkungen auf aktuelle und zukünftige Planerverträge
  • Folgen für laufende Gerichtsverfahren
  • Zukunft der öffentlichen Ausschreibung von Planungsleistungen

 

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Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an öffentliche und private Auftraggeber, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerer, Projektverantwortliche und Juristen.

Alle Termine im Überblick

LUTZ | ABEL Hamburg, 17. September 2019

LUTZ | ABEL Stuttgart, 26. September 2019

LUTZ | ABEL München, 17. Oktober 2019

Referent

Gerrit Sieber Dr. Christian Kokew Iris Burkhart

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