Interview Johannes Stechno

Vera Lederer Interview

Johannes Stechno
Rechtsanwalt im Baurecht/Real Estate

 

Meine erste Woche bei LUTZ | ABEL in 3 Worten:

Spannend, Lehrreich, Lustig

 

 

 

 

Johannes Stechno hat erst vor kurzem bei LUTZ | ABEL als Associate begonnen und erzählt von den ersten Tagen bei uns in der Kanzlei.

Erster Arbeitstag:

Am Morgen meines ersten Arbeitstags traf ich gleich im Aufzug auf eine unserer Assistentinnen, mit der ich tags zuvor telefoniert hatte. Zusammen gingen wir dann in mein Büro und richteten zu allererst meinen PC ein. Anschließend bekam ich noch eine kurze Führung durch das Stockwerk, wo mir auch gezeigt wurde, wie ich an Getränke und Kaffee komme – damit ich mich vom ersten Tag an wohlfühle. Mehr Zeit blieb auch gar nicht, da ich zusammen mit einem der Partner der Praxisgruppe Real Estate, Herrn Dr. Schwartz, zu Gericht durfte.

Mit dem Auto ging es zum Landgericht nach Ansbach. Nach einem kurzen Mittagessen und dem Kennenlernen des Mandanten, fand die 1,5 stündige Verhandlung statt. Zurück in der Kanzlei wurde mir noch gezeigt, wie solche Termine in das System eingegeben werden, bevor ich auch schon Feierabend nehmen konnte.

 

Zweiter Arbeitstag:

Am nächsten Tag standen vor allem organisatorische Dinge auf dem Programm. So nahm beispielsweise die EDV-Abteilung an meinem PC noch letzte Veränderungen vor und ich bekam meinen Kanzleischlüssel.

Dann ging es mit Herrn Dr. Schwartz zur großen Begrüßungsrunde durch die gesamten Räumlichkeiten von LUTZ | ABEL, um sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen kennenzulernen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde ich in die Aktenführung der Kanzlei eingewiesen. Daraufhin bekam ich meine ersten Akten zur Durcharbeit und besprach diese mit Herrn Dr. Schwartz. Für dieses Verfahren sollte ich in der nächsten Woche einen Schriftsatzentwurf fertigen.

 

Dritter Arbeitstag:

Der Donnerstag startete mit einer Kanzleiveranstaltung, die eine Entscheidung des EuGH über die Unvereinbarkeit der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) mit Europarecht thematisierte. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Teilnehmern folgten Vorträge zweier Kollegen von LUTZ | ABEL zu den Auswirkungen dieser Entscheidung aus Sicht des privaten Baurechts und des Vergaberechts. Das war eine angenehme Gelegenheit zur Fortbildung und zum Kennenlernen weiterer Kolleginnen und Kollegen sowie Mandanten.

Zurück im Büro ging ich mit Herrn Dr. Bauriedl, Partner der Praxisgruppe Real Estate, ein Abnahmeprotokoll und eine Rechnungsprüfung durch. Mir wurde gezeigt, wo dort die Fehler lagen und worauf im Sinne unserer Mandanten unbedingt zu achten ist. Anschließend setzten wir gemeinsam den Entwurf eines Schreibens an die Kollegen auf der Gegenseite auf.

Danach saß ich mich wieder an meine Akten. In der nächsten Woche läuft in dieser Sache die Stellungnahmefrist ab, weshalb ich gut informiert sein sollte.

 

Vierter Arbeitstag:

An meinem vierten Arbeitstag habe ich mich morgens mit den Regelungen der VOB/B und des Bauvertragsrechts eingehend vertraut gemacht. Für einen im privaten Baurecht tätigen Rechtsanwalt sind diese Vorschriften das täglich Brot.

Den restlichen Tag verbrachte ich gemeinsam mit Herrn Dr. Schwartz damit, eine Klageschrift zu entwerfen. So konnte ich am praktischen Beispiel lernen, wie das Kanzleisystem funktioniert, welche Dinge zu beachten sind und erhielt zudem direkt Antworten auf meine Fragen.

Da ich an einem Dienstag begonnen habe, ist meine erste Arbeitswoche damit auch schon vorbei. Bereits in diesen vier Tagen habe ich eine Menge dazu gelernt und von den praktischen Aufgabenstellungen profitiert. Ich gehe deshalb mit vielen neuen und spannenden Erkenntnissen ins Wochenende und freue mich auf die nächste Woche. Besonders interessant wird der "LUTZ | ABEL Associate Day", an welchem ich weitere Kollegen – auch von den beiden anderen Standorten - kennenlernen werde.

 

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