AGB-Kontrolle im Handelsverkehr unter Berücksichtigung der Klauselverbote

AGB-Kontrolle im Handelsverkehr unter Berücksichtigung der Klauselverbote Dr. Reinhard Lutz

Das Buch befasst sich in einem Allgemeinen Teil zunächst mit der Frage, in welchem Umfang und anhand welcher Kriterien Allgemeine Geschäftsbedingungen, die zwischen Kaufleuten oder Unternehmen verwandt werden, durch die Rechtsprechung kontrolliert werden können und dürfen. Die Vertragspartner bei Handelsgeschäften sind grundsätzlich weniger schutzbedürftig als Verbraucher. Darüber hinaus verlangt die Abwicklung von Handelsgeschäften eine zügigere, reibungslosere und flexiblere Abwicklung. Es existiert eine Vielzahl von Handelsbräuchen. Diese Besonderheiten des kaufmännischen Geschäftsverkehrs müssen und werden bei der Gestaltung und der richterlichen Überprüfung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen berücksichtigt. In dem Buch werden diese Besonderheiten und Unterschiede herausgearbeitet und besondere Prüfungskriterien für Allgemeine Geschäftsbedingungen im Handelsverkehr vorgeschlagen. Darüber hinaus untersucht das Buch in einem Besonderen Teil die Anwendbarkeit der früheren, absoluten Klauselverbote der §§ 10, 11 AGB-Gesetz für den kaufmännischen Geschäftsverkehr. In diesem Zusammenhang wird die Gültigkeit der am häufigsten und wichtigsten Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die bei Handelsgeschäften verwandt werden. beurteilt. Das Buch „AGB-Kontrolle im Handelsverkehr unter Berücksichtigung der Klauselverbote“ lag der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München im Juli 1990 als Dissertation vor. Die Arbeit wurde durch ein Stipendium des „Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft/Arbeitskreis Wirtschaft und Recht“ finanziell unterstützt und mit dem Fakultätspreis der Universität München 1991 ausgezeichnet.