Über uns

Was unsere Mandanten an LUTZ | ABEL schätzen

"erstklassige juristische Beratung und hohe Mandanten- und Serviceorientierung"

(JUVE Handbuch 2016|2017, Mandanten)

Persönliches Engagement

Verhandlungsstarke Vertretung

Partnerschaftlicher Umgang

"die Beratung ist umfänglich, fundiert und lösungsorientert"

(The Legal 500 Deutschland 2017)

schnelle und pragmatische Umsetzung

Ihr Erfolg ist unser Maß

Der Beratung durch LUTZ | ABEL liegen klare Maximen zugrunde: Fachliche Exzellenz, Verlässlichkeit und ein sehr hohes Maß an persönlichem Engagement prägen unsere Arbeit. Wir haben den Anspruch, gemeinsam mit unseren Mandanten die beste Lösung zu entwickeln und zu einer größtmöglichen Wertschöpfung beizutragen. Wir verstehen uns als Partner unserer Mandanten und beraten verantwortungsvoll und diskret.

Wir stehen Ihnen von der individuellen Einzelfrage bis hin zur langfristigen projektbegleitenden Beratung zur Verfügung. Basierend auf Ihrem individuellen Beratungsbedarf bieten wir einen verlässlichen Ansprechpartner oder stellen ein Team aus Rechtsanwälten und externen Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und weiteren Experten zusammen – und das ohne den Blick für ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verlieren.

Unsere Rechtsanwälte sind Experten auf ihrem Gebiet und bestens mit den Herausforderungen Ihrer Branche vertraut. Daher dürfen Sie von uns immer eine realistische Einschätzung der Sachlage sowie fundierte Handlungsempfehlungen erwarten.

Rechtsberatung ist Vertrauenssache

Unsere Mandanten vertrauen uns, da sie wissen, dass wir ihre Interessen engagiert und erfolgreich vertreten. Wir setzen uns mit Kompetenz und Leidenschaft für unsere Mandanten ein und unterstützen sie bei der Erreichung ihrer wirtschaftlichen und unternehmerischen Ziele. Aufgrund unserer Größe und Ausrichtung gewährleisten wir jederzeit den reaktionsschnellen, flexiblen und bedarfsgerechten Einsatz eines verlässlichen Ansprechpartners oder eines multidisziplinären Teams.

Zu unseren Mandanten zählen Unternehmen und Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsleiter, Privatmandanten sowie Städte, Kreise und Gemeinden.

Ausgezeichnet!

Weitere Meldungen >>

  • Legal 500 Deutschland – LUTZ | ABEL zählt erneut zu „Empfohlenen Kanzleien“

    The Legal 500 Deutschland 2018 empfiehlt die Wirtschaftskanzlei LUTZ | ABEL in diesem Jahr in den Praxisbereichen „Gesellschaftsrecht – Gesellschafter und gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten“ und „Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht – Metropolregion München“ als Top-Tier-Kanzlei. Darüber hinaus wird unsere Kanzlei in den Bereichen „Baurecht (einschließlich Streitbeteiligung), „Venture Capital“ und „Vergaberecht“ empfohlen. Ganze achtzehn Anwälte von LUTZ | ABEL dürfen sich freuen, persönlich in The Legal 500 Deutschland 2018 empfohlen zu werden.
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    LUTZ | ABEL wird für „Immobilien- & Baurecht – Baurecht einschließlich Streitbeilegung“ auf nationaler Ebene hervorgehoben. Im Immobilien- & Baurecht werden zudem 6 Anwälte der Praxisgruppe empfohlen: Dr. Wolfgang Abel, Leiter der Praxisgruppe Real Estate (Privates Baurecht, Immobilienwirtschaftsrecht), Dr. Thomas Schönfeld, Dr. Mathias Mantler (Fachanwalt für Vergaberecht, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht), Dr. Hubert Bauriedl, Dr. Michael T. Stoll (Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht) sowie Katharina Bold.

    Im Bereich Venture Capital ist LUTZ | ABEL ebenfalls im nationalen Ranking vertreten. Gelobt wird von Mandanten insbesondere, dass LUTZ | ABEL „durch die breite Mandantenstruktur auch in der Lage ist, relevante Entwicklungen und Best Practices aufzuzeigen“. Neben dem Leiter der Praxisgruppe, Dr. Bernhard Noreisch (Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht), wurden die Partner Dr. Lorenz Jellinghaus (Hamburg) sowie Dr. Marco Eickmann und Björn Weidehaas empfohlen. Zusätzlich wird Dr. Lorenz Jellinghaus als Name der nächsten Generation gehandelt.

    In dem Praxisbereich Vergaberecht ist LUTZ | ABEL nun auch im nationalen Ranking vertreten und wird mit einem „exzellenten Servicelevel sowie eine Vertretung im Sinne des Mandanten mit praktisch umsetzbaren Vorschlägen, aktuellem Wissensstand und Bearbeitungszeiten, die auch kritischen Zeitbedingungen angepasst werden“ gelobt. Empfohlene Anwälte sind neben Praxisgruppenleiter Dr. Mathias Mantler (Fachanwalt für Vergaberecht, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht) Tobias Osseforth (Fachanwalt für Vergaberecht) Dr. Christian Kokew und Christoph Richter. Tobias Osseforth darf außerdem den Titel Name der nächsten Generation tragen.

    Unter der Rubrik „Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht – München“ ist LUTZ | ABEL ebenfalls vertreten. Hervorgehoben wird der Full-Service Ansatz, der nicht nur von mittelständischen Unternehmen geschätzt wird, sondern dass auch Gesellschafter, Geschäftsleiter, Privatpersonen und die öffentliche Hand zum Mandantenportfolio zählen. Empfohlen werden neben dem Gründer und Geschäftsführenden Partner Dr. Reinhard Lutz, Spezialist für Gesellschaftsrecht und Gesellschafterstreit Dr. Bernd Fluck und Dr. Wolfgang Abel. Ebenso auch Dr. Philipp Byers (Fachanwalt für Arbeitsrecht), der die Praxisgruppe Arbeitsrecht leitet. Des Weiteren zählen Dr. Nina Rossi und Katharina Kendziur, sowie Tobias Osseforth zu den empfohlenen Anwälten dieser Rubrik.

    Die Ergebnisse von The Legal 500 Deutschland sind online unter www.legal500.de einzusehen. Alle Ergebnisse basieren auf den unabhängigen Recherchen der Journalisten, die eine Vielzahl von Rechtsanwälten und Unternehmensjuristen befragt haben. Die Reihe The Legal 500, veröffentlicht seit 29 Jahren, ist weitgehend anerkannt als das weltweit umfassendste Handbuch über den Anwaltsmarkt.

  • Unwirksamkeit von Schriftformheilungsklauseln

    Schriftformheilungsklauseln beim Gewerberaummietvertrag sind unwirksam. Formmängel des Vertrages führen zur Möglichkeit der vorzeitigen Kündigung auch bei fester Laufzeit.
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    Hintergrund:

    Gewerberaummietverträge werden häufig mit festen Laufzeiten geschlossen, die beiden Parteien Planungssicherheit verschaffen sollen. Solche Befristungen (= der Ausschluss der ordentlichen Kündigung für den vereinbarten Zeitraum) sind aber nach § 550 BGB unwirksam, wenn der Mietvertrag nicht dem Schriftformerfordernis genügt. Ein Schriftformverstoß liegt vor, wenn die wesentlichen Vertragsregelungen (vor allem Parteien, Mietzeit, Miethöhe und Mietgegenstand) nicht im Mietvertrag niedergelegt sind. Jeder Mangel der Schriftform führt dazu, dass der Vertrag nach Ablauf des erstens Jahres ordentlich gekündigt werden kann. Die Kündigungsfrist beträgt (fast) 6 Monate.

    Der Fall:

    Der Beklagte = Mieter hatte 1998 vom Vermieter eine Gewerbeeinheit angemietet auf Basis eines (schriftformkonformen) Vertrages mit einer festen Laufzeit. Im Jahr 2011 schrieb der Vermieter den Mieter an und bat um Anpassung der Indexklausel auf 5 %. Der Beklagte antwortete: „6 % einverstanden“. Im Mai 2011 forderte der Vermieter auf Basis dieser Klausel die angepasste Miete. Der Beklagte zahlte fortan entsprechend.

    Im Juni 2014 kündigte der Vermieter zum 31.12.2014. Nachdem der Beklagte die Mietsache nicht räumte, klagte der Vermieter auf Räumung. Landgericht und OLG wiesen die Klage ab.

    Die Entscheidung:

    In seiner Entscheidung stellte der Bundesgerichtshof (Urteil vom 27.09.2017, AZ: XII ZR 114/16) klar, dass die Einigung auf Anpassung der Mietanpassungsklausel einen Schriftformverstoß begründete und Schriftformheilungsklauseln ausnahmslos unwirksam sind, weil § 550 BGB zwingendes Recht ist, das von den Parteien nicht – weder durch AGB noch Individualvereinbarung – abbedungen werden kann.

    Die Klage des Vermieters wurde nur deshalb (ausnahmsweise) abgewiesen, weil das Gericht in der Kündigung einen Verstoß gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) gesehen hat. Hiergegen verstoße eine Partei, die „eine nachträglich getroffene Abrede, die lediglich ihr vorteilhaft ist, allein deshalb, weil sie nicht die schriftliche Form wahrt, zum Anlass nimmt, sich von einem ihr inzwischen lästig gewordenen langfristigen Mietvertrag zu lösen“.

    Praxishinweise:

    Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass ab sofort für Vermieter und Mieter beim befristeten Gewerberaummietvertrag die (ohnehin schon immer geltende) Maxime lauten muss: Schriftform! Schriftform! Schriftform! – und zwar sowohl beim Abschluss des Mietvertrages als auch während der Laufzeit des Mietverhältnisses. Auch geringfügig erscheinende Abreden (zum Beispiel durch E-Mail Austausch) können einen Schriftformverstoß und damit ein Kündigungsrisiko herbeiführen.

    Es gilt daher künftig besondere Vorsicht. Alle (!) vom Vertrag abweichenden Regelungen sind ausschließlich in einem schriftformkonformen Nachtrag festzuhalten. Hierzu sollte im Zweifel ebenfalls entsprechende rechtliche Beratung eingeholt werden.

    Andererseits bietet die Rechtsprechung auch Chancen für solche Vermieter und Mieter, die aus einem langfristigen Mietvertrag lieber heute als morgen aussteigen wollen. Diese sollten sich rechtlichen Rat einholen, ob ggf. eine mangelhafte Schriftform die Möglichkeit zum Exit bietet.

  • § 642 BGB- Anspruch nur für den Zeitraum des Annahmeverzugs

    Der Entschädigungsanspruch des § 642 BGB erfasst keine Kosten, die trotz des Annahmeverzugs des Bestellers aber erst nach dessen Beendigung anfallen. Bei dem Entschädigungsanspruch handelt es sich nicht um einen Schadensersatzanspruch, daher sind die §§ 249 ff. BGB nicht anwendbar.
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    Ein öffentlicher AG erteilt einen Auftrag zum Einbau einer Sprinkleranlage in einen Neubau. Die Arbeiten sollen bis Ende 2008 fertig gestellt werden, die Ausführung der Arbeiten verzögert sich aber wegen Insolvenz des Rohbauers und verspäteter Planlieferungen des vom AG beauftragten Architekten erheblich. Nachdem der AN ab Anfang 2012 nicht mehr arbeiten kann kündigen AN und AG wechselseitig. Der AN macht in seiner Schlussrechnung einen Betrag i.H.v. 7.132,03 Euro als Entschädigung gem. § 642 BGB für die Lohn- und Materialpreiserhöhungen, die während der verlängerten Ausführungszeit eingetreten sind, geltend. Das Berufungsgericht (KG) spricht dem AN hierauf 3.566,01 Euro zu (KG, Urteil v. 10.01.2017 – 21 U 14/16). Dagegen richtet sich die zugelassene Revision.

    Zur Entscheidung

    Der BGH weist die Klage ab (BGH, Urteil v. 26.10.2017 – VII ZR 16/17). Mehrkosten, die dem Unternehmer zwar aufgrund des Annahmeverzugs, aber erst nach dessen Beendigung bei Ausführung der verschobenen Leistung entstehen, sind vom Entschädigungsanspruch nach § 642 BGB nicht umfasst. Der Anspruch aus § 642 BGB betrifft in zeitlicher Hinsicht nur die Dauer des Annahmeverzugs. Dem Unternehmer soll eine angemessene Entschädigung dafür gewährt werden, dass er Kapital, Personal und Gerät für die Ausführung der Werkleistung bereithält, er sie aufgrund einer unterlassenen Mitwirkungshandlung des Bestellers aber nicht umsatzerzeugend einsetzen kann.

    Fazit

    Es ist nicht Zweck des § 642 BGB, dem Unternehmer jedweden Nachteil, der sich aus dem Annahmeverzug ergibt, zu ersetzen.

    Obwohl der BGH das Urteil des KG abwies, könnte vertreten werden, dass § 642 BGB keine bauablaufbezogene Darstellung zu den Auswirkungen des Annahmeverzugs verlangt (der BGH hat dies ausdrücklich offengelassen). Das könnte sich daraus ableiten lassen, dass der Entschädigungsanspruch aus § 642 BGB kein Schadensersatzanspruch ist. Die bauablaufbezogenen Darstellung verlangt der BGH bekanntlich beim Schadensersatzanspruch. Allerdings wird auch von einigen Oberlandesgerichten die Auffassung vertreten, dass auch bei § 642 BGB eine bauablaufbezogene Darstellung Anspruchsvoraussetzung ist. Mit diesen Entscheidungen setzt sich das KG in Widerspruch. Sollte sich die Auffassung des KG durchsetzen, wäre die Entscheidung nicht ganz so negativ für die Bauwirtschaft.