Über uns

Was unsere Mandanten an LUTZ | ABEL schätzen

  • "Attraktiv macht sich die Kanzlei auch durch ihren hervorragenden Ruf: Mandanten loben die 'herausragende Qualität' der Partner – und das in zahlreichen Fachbereichen." (JUVE Handbuch 2017|2018)

  • "Erstklassige juristische Beratung und hohe Mandanten- und Serviceorientierung." (JUVE Handbuch 2016|2017)

  • "Die Beratung ist umfänglich, fundiert und lösungsorientert." (The Legal 500 Deutschland 2017)

Ihr Erfolg ist unser Maß

Der Beratung durch LUTZ | ABEL liegen klare Maximen zugrunde: Fachliche Exzellenz, Verlässlichkeit und ein sehr hohes Maß an persönlichem Engagement prägen unsere Arbeit. Wir haben den Anspruch, gemeinsam mit unseren Mandanten die beste Lösung zu entwickeln und zu einer größtmöglichen Wertschöpfung beizutragen. Wir verstehen uns als Partner unserer Mandanten und beraten verantwortungsvoll und diskret.

Wir stehen Ihnen von der individuellen Einzelfrage bis hin zur langfristigen projektbegleitenden Beratung zur Verfügung. Basierend auf Ihrem individuellen Beratungsbedarf bieten wir einen verlässlichen Ansprechpartner oder stellen ein Team aus Rechtsanwälten und externen Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und weiteren Experten zusammen – und das ohne den Blick für ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verlieren.

Unsere Rechtsanwälte sind Experten auf ihrem Gebiet und bestens mit den Herausforderungen Ihrer Branche vertraut. Daher dürfen Sie von uns immer eine realistische Einschätzung der Sachlage sowie fundierte Handlungsempfehlungen erwarten.

Rechtsberatung ist Vertrauenssache

Unsere Mandanten vertrauen uns, da sie wissen, dass wir ihre Interessen engagiert und erfolgreich vertreten. Wir setzen uns mit Kompetenz und Leidenschaft für unsere Mandanten ein und unterstützen sie bei der Erreichung ihrer wirtschaftlichen und unternehmerischen Ziele. Aufgrund unserer Größe und Ausrichtung gewährleisten wir jederzeit den reaktionsschnellen, flexiblen und bedarfsgerechten Einsatz eines verlässlichen Ansprechpartners oder eines multidisziplinären Teams.

Zu unseren Mandanten zählen Unternehmen und Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsleiter, Privatmandanten sowie Städte, Kreise und Gemeinden.

  • Lutz Abel eröffnet neuen Standort in Berlin

    LUTZ | ABEL eröffnet neuen Standort in Berlin

    Nachdem die Wirtschaftskanzlei LUTZ | ABEL in den vergangenen Jahren neben ihrem Stammsitz in München erfolgreich Büros in Hamburg und Stuttgart aufgebaut hat, soll diese Erfolgsgeschichte nun auch in Berlin fortgeschrieben werden: Anfang 2020 wird die Kanzlei den strategisch wichtigen Schritt gehen und ein Büro in der Hauptstadt eröffnen.
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    "Berlin ist eine der innovativsten Städte Deutschlands und ein sehr spannender Markt – wir wollen mit dem neuen Standort näher an bestehende und potenzielle Mandanten rücken und das Kanzleiwachstum konsequent fortsetzen", erklärt Mitgründer und Partner Dr. Reinhard Lutz.

    Bei LUTZ | ABEL wird die Standort- und Praxisgruppen-übergreifende Zusammenarbeit groß geschrieben – davon profitiert auch das neue Büro. So soll sich das Team dort zum Start aus fünf bis sechs Anwälten zusammensetzen. Neben zwei Quereinsteigern auf Partnerebene (IP/IT und Gesellschafts-/ Immobilienrecht) und einem Associate wird Claudia Knuth aus dem Hamburger Standort nach Berlin wechseln. Sie wird zum Jahresbeginn in den Partnerkreis aufgenommen und in Berlin die arbeitsrechtliche Beratung aufbauen. Im Gesellschaftsrecht und Venture Capital werden unsere Partner Dr. Marco Eickmann aus München und Dr. Lorenz Jellinghaus aus Hamburg den Standort mitbetreuen. Längerfristig ist geplant, vor Ort weitere Quereinsteiger und Berufsanfänger anzubinden. "Wir legen Wert darauf, neben neuen Partnern erfahrene Kollegen aus den eigenen Reihen in das neue Büro zu senden. Wir wollen auf diese Weise unsere kooperative Unternehmenskultur an allen Standorten sicherstellen", so Dr. Lutz. Inhaltlich wird der Schwerpunkt der Beratung zunächst auf Venture Capital, Gesellschaftsrecht, Litigation, IP/ IT-Recht, Bau- und Immobilienrecht sowie Arbeitsrecht gelegt. Weitere Beratungsfelder sollen zeitnah aufgebaut werden.

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  • HOAI News

    Die HOAI-Mindestsatzvermutung ist europarechtswidrig!

    Auch bei einer mündlichen Honorarvereinbarung können die Mindestsätze nach der HOAI nicht mehr geltend gemacht werden, da § 7 Abs. 5 HOAI europarechtswidrig ist.
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    Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 4. Juli 2019 zu der Europarechtswidrigkeit der Mindest- und Höchstsatzregelungen der HOAI schlägt sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Literatur hohe Wellen. Die Frage, ob dieses Urteil bereits in laufenden Verfahren von nationalen Gerichten umgesetzt werden muss, liegt nach divergierenden obergerichtlichen Urteilen dem BGH zur Entscheidung vor. Daneben ist hoch umstritten, ob auch § 7 Abs. 5 HOAI europarechtswidrig ist. Diese Frage hat das LG Bonn mit Urteil vom 18. September 2019 – 20 O 299/16 (noch nicht rechtskräftig) nun positiv beantwortet.

    Sachverhalt

    Ein Architekt wurde mit der Erbringung von Planungsleistungen beauftragt. Die Parteien einigten sich dabei mündlich auf ein Pauschalhonorar. Einen schriftlichen Vertrag schlossen sie nicht. Nachdem der Architekt seine Leisungen fertiggestellt hatte, rechnete er nach den Mindestsätzen der HOAI ab. Er machte geltend, dass die mündliche Honorarvereinbarung nicht wirksam sei und gemäß § 7 Abs. 5 HOAI daher der Mindestsatz geltend gemacht werden könne. Dies sah der Auftraggeber anders und verweigerte die Zahlung. Hierauf erhob der Architekt eine Mindestsatzklage vor dem Landgericht Bonn.

    Entscheidung

    Das Landgericht Bonn wies die Klage ab! Es nimmt Bezug auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 4. Juli 2019, mit welchem dieser die Unionsrechtswidrigkeit der Honorarregelungen der HOAI festgestellt hat. Unerheblich sei, dass der EuGH in dem Urteil nur auf § 7 Abs. 1 bis Abs. 4 HOAI verwiesen habe. Zwischen § 7 Abs. 5 HOAI und § 7 Abs. 1 HOAI bestehe eine untrennbare systematische Verknüpfung. Hieraus folge, dass auch § 7 Abs. 5 HOAI europarechtswidrig und somit unwirksam sei. Daher sei unerheblich, dass die Parteien die Honorarvereinbarung nicht schriftlich bei Auftragserteilung getroffen haben. Die mündliche Vereinbarung sei vielmehr wirksam, weshalb dem Planer auch nur das vereinbarte Pauschalhonorar zustehe.

    Praxishinweis

    Die Frage der Wirksamkeit von § 7 Abs. 5 HOAI ist in der Praxis von enormer Bedeutung. Die sog. Mindestsatzklagen machen einen großen Anteil der gerichtlichen Streitigkeiten im Architektenrecht aus. Bei diesen kann der Mindestsatz gem. § 7 Abs. 5 HOAI eingeklagt werden, wenn keine schriftliche Honorarvereinbarung im Rahmen der Mindest- und Höchstsätze bei Auftragserteilung getroffen wurde. Sollte dieses Erfordernis nun entfallen, können die Mindestsätze nicht mehr geltend gemacht werden, wenn irgendeine Honorarvereinbarung geschlossen wurde. Diese kann sowohl formlos als auch zeitlich nach dem Vertragsschluss zustande kommen.

    Im Ergebnis vermag die Auffassung des LG Bonn, dass auch § 7 Abs. 5 HOAI europarechtswidrig ist, zu überzeugen. Rechtssicherheit gibt es mangels einer höchstrichterlichen Rechtsprechung jedoch noch nicht. Daher wäre es zu begrüßen, wenn der BGH auch hierzu Stellung beziehen würde. Gleiches gilt für die Frage, wie das Honorar zu berechnen ist, wenn keine Honorarvereinbarung getroffen wurde. Ob in diesem Falle die HOAI-Mindestsätze als übliche Vergütung geschuldet werden, ist ebenfalls umstritten und noch nicht höchstrichterlich entschieden.

  • Gesellschafterstreit in der GBR, PartG, OHG, KG, Gmbh & Co. KG und GmbH Buch Dr. Reinhard Lutz

    Buchveröffentlichung: Der Gesellschafterstreit - 6. Auflage

    Im C.H.Beck-Verlag ist im November 2019 die 6. Auflage des Buches "Der Gesellschafterstreit in der GbR, PartG, OHG, KG, GmbH & Co. KG und GmbH" von Dr. Reinhard Lutz erschienen.
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    Das bewährte, zweijährlich aktualisierte Buch informiert über alle relevanten materiell-rechtlichen und Verfahrensfragen bei Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern bzw. zwischen der Gesellschaft und einem oder mehreren Gesellschaftern. Es wendet sich an Praktiker, vor allem an von Streitigkeiten betroffene Gesellschafter, Geschäftsführer und Beiräte sowie deren Berater und Prozessbevollmächtigte, aber auch Gerichte.

    Behandelt werden alle wesentlichen gesellschaftsinternen Konfliktfälle. Hierbei werden immer auch die Möglichkeiten einstweiligen Rechtsschutzes beleuchtet. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit der Klage vor Schiedsgerichten.

    Vorschläge für die streitpräventive Vertragsgestaltung sowie für Kompromisslösungen zur gütlichen Einigung im Streitfall tragen zum Gebrauchswert des Buches bei.

    Die Darstellung geht stets auf die maßgebliche höchstrichterliche und obergerichtliche Rechtsprechung ein.

    Weitere Informationen finden zum Fachbuch Sie hier.

    Das Buch kann erworben werden im C.H.Beck Online Shop.

    Im folgenden Video stellt Dr. Reinhard Lutz das Buch vor: